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	<title>geekdiscussions.org &#187; Filme &amp; Bücher</title>
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		<title>Durchgelesen: Der Armageddon-Zyklus von Peter F. Hamilton</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 00:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lin0x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme & Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 18.04.2007 veröffentlicht.
Ich muss mir immer wieder selbst gegenüber eingestehen, dass ich in Sachen Filme und Bücher nur sehr schwer zufrieden zu stellen bin. Es muss schon etwas besonderes sein, damit ich mir etwas mehrmals zu Gemüte führe.
 
Vor einigen Monaten mangelte es aber leider an solchen Dingen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 18.04.2007 veröffentlicht.</em></p>
<p>Ich muss mir immer wieder selbst gegenüber eingestehen, dass ich in Sachen Filme und Bücher nur sehr schwer zufrieden zu stellen bin. Es muss schon etwas besonderes sein, damit ich mir etwas mehrmals zu Gemüte führe.</p>
<p> </p>
<p>Vor einigen Monaten mangelte es aber leider an solchen Dingen, die meisten aktuellen Filme waren das Eintrittsgeld im Kino nicht wert und diese neuen „politischen“ Bücher (wie z.B. „Warum der halbe Staat in ganz böse Verschwörungen verstrickt ist“, oder so etwas in der Art) haben mich nicht wirklich angesprochen. Es war also wieder Zeit, zu einem Bekannten zu gehen und mich ein wenig beraten zu lassen: „Was ist wirklich lesenswert“? Es sollte ein Science-Fiction Buch sein, welches mit einer gut durchdachten Hintergrundgeschichte, viel Spannung und möglichst abgefahrener Technik aufwarten kann. Man empfahl mir sofort den Armageddon-Zyklus (englisch: Nights Dawn Trilogy) von Peter F. Hamilton, der in deutscher Sprache immerhin 6 Bände (sowie eine Kurzgeschichtensammlung) zu je neun Euro umfasst.</p>
<p>Aber in Ordnung, gute Unterhaltung darf mich ruhig etwas kosten.</p>

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<p>Nach dem Erhalt des Paketes mit den ersten 3 Bänden fing ich, trotz einiger lästiger Pflichten, sofort mit dem Lesen an. Und siehe da, man fühlt sich sofort wohl in dem von Peter F. Hamilton geschaffenen Universum. Die Charaktere kommen glaubhaft sowie unglaublich interessant rüber, wobei dem Protagonisten Joshua Calvert an einigen Stellen übertrieben viel Glück und Zuneigung widerfährt. Aber erstmal zur Beschreibung des eigentlichen Inhaltes:</p>
<p> </p>
<p>Im Jahre 2600 AD lebt die Menschheit zerstreut auf hunderten von Planetenkolonien.</p>
<p>Sie haben sich dabei genetischen Modifikationen unterzogen, ihr Gehirn mit winzigen Computern verbunden und sich gesellschaftlich in zwei große Gruppierungen separiert.</p>
<p>Diese zwei Fraktionen sind einmal die Adamisten, welche man als die „gewöhnlichen“ Menschen betrachten kann &#8211; sie bilden die Mehrheit der menschlichen Bevölkerung.</p>
<p>Dann gibt es da noch die Edeniten, auf die Hamilton in seinen Büchern besonders viel Wert liegt. Die Edeniten sind mittels „Affinität“ mit ihrer technischen und semiorganischen Umgebung, also den Habitaten, Raumschiffen und anderen Dingen, sehr stark verbunden. Der Autor beschreibt das Verhältnis mittels dieser Affinität als sehr emotional und intensiv, was der Geschichte zusätzlich Tiefe verleiht.</p>
<p>Die Adamisten und die Edeniten sind in ihren Überzeugungen und Ideen grundsätzlich verschieden, bekriegen sich aber nicht untereinander. Man lebt friedlich miteinander, wobei man sich auf manchen Planeten mal respektvoller, mal mit viel Abscheu begegnet. Aber doch sind es die Edeniten mit ihren Habitaten (Habitat = Wohnmöglichkeit für viele Menschen, meist im Weltraum), die am meisten vom Handel zwischen den interstellaren Zielen profitieren.</p>
<p>Mit Hilfe der Affinität ist es gelungen, die ohnehin schon weit entwickelte Technologie um lebende &#8211; also sich selbst bewussten – Objekte zu erweitern. Diese wären zum einen die Habitate, in denen zahlreiche Menschen wohnen und miteinander kommunizieren. Meist halten die Bewohner über Implantate kontinuierlich Kontakt zu einen der „Bewusstseine“ des Habitats und interagieren miteinander. Die riesigen semi-organischen Gebilde kontrollieren nämlich die gesamte Umgebung, sind aber jedoch einen oder mehreren Edeniten verpflichtet.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit den Raumschiffen, sie sind ebenfalls semi-organisch und sich ihrer bewusst. In jedem dieser Gebilde befinden sich ausgeprägte Charaktere, die mit Hilfe von nahezu unendlich vielen „Unterbewusstseinen“ komplizierteste Aufgaben wahrnehmen können. Nur mit ihrer Hilfe ist es möglich, Sprünge durch den Hyperraum oder komplexe Manöver durchzuführen.</p>
<p>Die Edeniten leben in einer emotional symbiotischen Beziehungen zu ihren Partnern, denn sie werden gleichzeitig geboren und sehen somit dem anderen beim aufwachsen zu……  ja, richtig, in Hamiltons Romanen wachsen auch die Habitate und Raumschiffe.</p>
<p>Durch das langjährige Miteinander entstehen starke Verbindungen und in den meisten Fällen führt der Tod eines Partners auch zum Tod des anderen.</p>
<p> </p>
<p>Soweit so gut, Hamilton hat sich sehr viel Mühe gegeben, all diese Dinge bis ins kleinste Detail genau zu beschrieben. Immer wieder betont er die Mensch-Technik Beziehungen und weit ihr neben der Handlung und den Romanfiguren eigentlich die höchste Priorität zu.</p>
<p>Die Menschheit ist also im Jahre 2600 AD mit den oben genannten Errungenschaften sehr weit gekommen, Probleme wie Kriege, Krankheiten oder Armut sind nahezu vollständig ausgemerzt. So kommt es, dass schließlich auf die Forschung an Waffen und großen Militärstrategien eingestellt wird. Außer der konföderierten Navi gibt es keine größere organisierte Vereinigung, die Planten beschützt und den Frieden wahrt.</p>
<p>Doch in genau jener Zeit tritt ein Feind auf, den man bis dato nicht kannte: die „Besessenen“. Diese Entitäten sind einfach ausgedruckt Seelen, welche aus dem Jenseits durch Anomalien von den noch lebenden Menschen besitz ergreifen und ihnen übernatürliche Kräfte verleihen können.</p>
<p>Hamilton beschreibt das Jenseits als kalt, grausam und als ein Ort des unendlichen Grauens – nur verständlich, dass die Seelen der Verstorbenen in Scharen in das normale Raum-Zeit Kontinuum drängen und möglichst viel Macht ausüben wollen.</p>
<p>Es dauert eine Weile, bis die Figuren in den Romanen verstehen, wem sie da gegenüber stehen. Schnell ist klar, dass konventionelle Waffen keine Wirkung haben, schließlich können sich die befallenen Körper dank außergewöhnlicher Kräfte selbst heilen und unglaublich starke energetische Kräfte freisetzen, die ebenfalls destruktiv eingesetzt werden können.</p>
<p>So kommt es nun zu einem Krieg, in dem der Pilot Josha Calvert, einige andere wichtige Charaktere und die lebenden semi-organen Technikgebilde die Hauptrolle spielen. Es gibt zahlreiche Schlachten um ganze Plantenverbände, ausgeklügelte taktische Schachzüge und vielen technischen Krimskrams, was den Armageddon-Zyklus mit reichlich Unterhaltungswert ausstattet. </p>
<p>Neben den typischen Elementen einer Space Opera ist dem Autoren allerdings auch so manche existenzielle Frage wichtig: wenn man nun zu der Erkenntnis gelangt ist, dass Tote wieder in das normale Universum zurückkehren können… sind dann Religionen mit all ihren paradiesischen Versprechungen noch notwendig? Kann man verstorbene Verwandte nicht irgendwie zu den Lebenden zurückholen? Wachen die Ahnen im Jenseits über uns?</p>
<p>Diese und viele weitere Fragen beantwortet er mit Hilfe von parallel verlaufenden Handlungssträngen und greift dabei historische Geschehnisse humorvoll auf. Super beschrieben ist hier die Rückkehr von Al Capino, der sogleich mafiöse Strukturen auf einen der neu besiedelten Planteten einführt und schließlich auch zu einer Gefahr für die Menschen wird. Herrlich!</p>
<p> </p>
<p>Obwohl die 6 Bücher (und eben eine Kurzgeschichtensammlung) mit über 600 Seiten pro Ausgabe sehr lang sind und sich so manche Szene viel zu sehr hinzieht, macht es einen riesen Spaß, alle Bücher zu lesen. Jeder einzelne Band ist sein Geld wert und übt eine große Faszination auf den Leser aus.</p>
<p>Zwar gibt es hier und da einige Übersetzungsfehler (und in meinen Büchern fehlen sogar ganze Absätze, da die ganze Auflage nur in mittlerer Druckqualität angefertigt wurde, vieles ist da leider nicht richtig lesbar), aber die relativ einfach gehaltene Sprache erlaubt auch jüngeren Science-Fiction Fans ein großartiges Lesevergnügen – wenn die Eltern denn das Lesen überhaupt erlauben. Ab und an sind detailliertere Geschehnisse mit sexuellen Aktivitäten beschrieben, was bei so manchem aufmerksamen Elternteil wohl auf Gegenwehr stoßen könnte.</p>
<p> </p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ich habe jede einzelne Seite genossen und bin selbst nach Monaten immer noch fasziniert von dieser komplexen Geschichte. Zahlreiche Handlungsstränge mit völlig verschiedenen Personen/Orten/Technologien gestalten das Lesen sehr abwechslungsreich und halten (zumindest mich) einen selbst nach Stunden immer noch an das gemütliche Bett gefesselt. Mit Ausnahme einiger viel zu langen Passagen und dem leicht zähen Einstieg in die Saga kann man das gesamte Werk wohl nicht besser verfassen. Von mir gibt es definitiv 94 Prozent Wertung.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wertung:</strong> 94 Prozent</p>
<p><strong>Bänder (deutsche Ausgaben): </strong>Der Armageddon-Zyklus</p>
<p>- Die unbekannte Macht</p>
<p>- Fehlfunktion</p>
<p>- Seelengesänge</p>
<p>- Der Neutronium Alchimist</p>
<p>- Die Besessenen</p>
<p>- Der nackte Gott</p>
<p>- Optional: Zweite Chance auf Eden (Sammlung von Kurzgeschichten aus diesem Universum)</p>
<p> </p>
<p><strong>Link zur Autorenwebseite:</strong> http://www.peterfhamilton.co.uk/</p>
<p><strong>Link zur Onlinebestellung der Bücher:</strong> Wir empfehlen bol!  http://www.bol.de</p>
<p> </p>
<p><em>Anmerkung: Ich schreibe den Artikel bewusst aus meiner Sicht, schließlich kann ich euch nur meine Eindrücke weiter geben und keine neutrale Bewertung abgeben, dafür gefällt mir das Buch viel zu gut. Bitte habt auch dafür Verständnis, dass die Handlung nur kurz beschrieben werden kann.</em></p>
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		<title>Der Krieg des Charlie Wilson</title>
		<link>http://geekdiscussions.org/2009/01/der-krieg-des-charlie-wilson/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 00:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lin0x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme & Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 09.02.2008 veröffentlicht.
Der Krieg des Charlie Wilson ist ein bis in das Detail gelungener Film. Als ich ihn am Abend angesehen habe, konnte ich mich binnen Sekunden auf ihn einlassen und in diese satirische Politwelt eintauchen, in der die Akteure die eigentlich dramatische Geschichte durch amüsante Dialoge &#8220;komisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 09.02.2008 veröffentlicht.</em></p>
<p>Der Krieg des Charlie Wilson ist ein bis in das Detail gelungener Film. Als ich ihn am Abend angesehen habe, konnte ich mich binnen Sekunden auf ihn einlassen und in diese satirische Politwelt eintauchen, in der die Akteure die eigentlich dramatische Geschichte durch amüsante Dialoge &#8220;komisch aufwerten&#8221;.</p>
<p>Allein der Umstand, dass der Kongressabgeordnete Charlie Wilson ein leiderschaftlicher Genießer (Frauen, Alkohol) ist, verleiht dem Werk zusätzlich überraschende Leichtigkeit. Die Handlung an sich ist dabei natürlich durch die realen Ereignisse vorgegeben und somit wohl &#8220;sehr gelungen&#8221;, die Charaktere wirken sehr echt und überzeugen dank einer sehr guten schauspielerischen Leistung &#8211; besonders Tom Hanks ist hier, wie immer, ganz in seinem Element.</p>

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<p>Da steht also am Anfang des Films ein Playboy im Kongress und versucht mit einem 5 Millionen Etat den Krieg der aghanistanischen Bevölkerung gegen die Sowjets zu unterstützen. Die UdSSR darf dabei freilich nicht merken, dass die USA unterstützend einwirken und so kommt es, dass Ägypten, Israel, Pakistan und die USA im Geheimen zusammen arbeiten und mit vereinten Kräften &#8220;typisch russische&#8221; Waffen nach Afghanistan transportieren. Was auf der einen Seite höchst brisant klingt, wirkt im Film unglaublich komisch. Zitat pakistanischer Präsident von einem Gespräch mit Wilson: &#8220;In der Öffentlichkeit darf aber niemand erfahren, dass diese Staaten zusammen arbeiten&#8221;.</p>
<p> </p>
<p>Schritt für Schritt schafft es Wilson, den Etat für den geheimen Krieg auf eine 500 Millionen US-Dollar aufstocken zu lassen, wobei Saudi Arabien dann ebenfalls 500 Millionen dazu schiesst. Am Ende läuft es darauf hinaus, dass die anfangs nur spärlich ausgestatteten Afghanen nahezu alle sowjetischen Hubschrauber und Flugzeuge vom Himmel pusten &#8211; was ganz am Ende des Films zum Rückzug der UdSSr-Armee aus diesem Land führt.</p>
<p>Für mich ist dieses Werk durchwegs gelungen und für jeden empfehlenswert, der auf ein wenig Tiefgang, Politik und Tom Hanks steht. Wer sich 3-Stunden Epos mit ewig langen trockenen Dialogen oder eine alberne Komödie zur lockeren Unterhaltung erwartet, wird enttäuscht. Die User der International Movie Database gaben dem Film 7,6 Sterne, ich verleihe ihm stolze 8. </p>
<p> </p>
<p><strong>Englischer Originaltitel:</strong> Charlie Wilson&#8217;s War</p>
<p><strong>Veröffentlichung:</strong> Dezember 2007 (USA)</p>
<p><strong>Link zur Webseite:</strong> http://www.charliewilsonswar.net/ </p>
<p><strong>Link zum IMDB-Eintrag</strong>: http://german.imdb.com/title/tt0472062/ </p>
<p><strong>Meine Bewertung:</strong> 8 von 10 Sternen</p>
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		<title>Das Beste kommt zum Schluss</title>
		<link>http://geekdiscussions.org/2009/01/das-beste-kommt-zum-schluss/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 16:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lin0x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme & Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 10.02.2008 veröffentlicht.
Das Beste kommt zum Schluss (was für ein Titel&#8230;) weckte in mir keine Erwartungen, bevor ich ihn mir ansah. So kam es, dass ich mich auch nicht über den Film informiert habe, da ich den Schauspieler Jack Nicholson eh nicht leiden kann. The Bucket List (Originaltitel) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 10.02.2008 veröffentlicht.</em></p>
<p>Das Beste kommt zum Schluss (was für ein Titel&#8230;) weckte in mir keine Erwartungen, bevor ich ihn mir ansah. So kam es, dass ich mich auch nicht über den Film informiert habe, da ich den Schauspieler Jack Nicholson eh nicht leiden kann. The Bucket List (Originaltitel) konnte also gar nicht so gut sein, und als die erste halbe Stunde auch noch im Krankenhaus spielte, war bei mir die Stimmung sofort hinüber.</p>
<p>Dies änderte sich jedoch mit dem exponentiell zur Filmdauer ansteigenden Tiefgang, ich war eigentlich doch schnell vom Schicksal der zwei Männer ergriffen (wobei die von Morgan Freeman gespielte Figur deutlich mehr &#8220;Gefühle weckte&#8221;) , was widerum mein allgemeines Interesse in den Film steigerte. </p>
<p>Den Ausschlag gab dann noch die Szene, in der der farbige Monteur in seinem Krankenbett eine Wunschliste aufstellt: &#8220;Was ich vor meinem Tod noch erleben möchte&#8221;. Man muss sich mal in diese Situation hinein versetzen, man weiß, dass man nur noch wenige Monate zum Leben hat und will die verbleibende Zeit möglichst sinnvoll nutzen. Da eine Wunschliste aufzustellen erfordert schon viel Mut und mentale Stärke.</p>
<p>Nun gut, der zweite Todgeweihte (im Übrigen ein sehr reicher Mann, dem auch noch das Krankenhaus gehört, in dem er momentan residiert) lässt sich von dieser Idee anstecken und ergänzt die Liste. Am Anfang des Films waren die zwei Figuren noch so unterschiedlich, durch diese neue Gemeinsamkeit jedoch finden sich zwei echte Freunde, die zusammen die letzten Momente verbrinen und jede Menge Spaß haben.</p>
<p>Ergreifend, einiges an Tiefgang, fesselnd und rührend. Freeman spielt den nahezu mittellosen Mechaniker sehr gut, Nicholson liefert eine ähnlich gute Leistung. Alles in Allem kommt dann noch durch die Story an sich ein Werk zu Stande, welches später in keiner DVD-Sammlung fehlen sollte. Schade ist nur, dass man sich solche Filme eigentlich nur einmal ansehen kann, da die Wirkung des Films natürlich am stärksten einsetzt, wenn man sich das Werk zum ersten Mal zu Gemüte führt und gar nicht weiß, was auf einen zukommt.</p>
<p> </p>
<p><strong>Englischer Originaltitel:  </strong>The Bucket List</p>
<p><strong>Veröffentlichung:</strong>  Dezember 2007 (USA)</p>
<p><strong>Link zur Webseite: </strong> http://thebucketlist.warnerbros.com</p>
<p><strong>Link zum IMDB-Eintrag:</strong> http://imdb.com/title/tt0825232/</p>
<p><strong>Meine Bewertung:</strong>  8,5 von 10 Sternen</p>
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		<title>Angesehen: Next mit Nicolas Cage und Jessica Biel</title>
		<link>http://geekdiscussions.org/2009/01/angesehen-next-mit-nicolas-cage-und-jessica-biel/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 16:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lin0x</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme & Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 02.07.2007 veröffentlicht.
Mit „Next“ kommt am 19. Juli in Deutschland ein typischer Nicolas Cage Film in die Kinos. Die Story, beteiligten Schauspieler und Mitarbeiter versprechen einen guten Misch aus Action, Thriller und Science-Fiction – doch kann man damit überhaupt Zuschauer anlocken, wenn zur gleichen Zeit Bruce Willis mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Folgender Artikel wurde von mir auf pamaxx.de am 02.07.2007 veröffentlicht.</em></p>
<p><strong>Mit „Next“ kommt am 19. Juli in Deutschland ein typischer Nicolas Cage Film in die Kinos. Die Story, beteiligten Schauspieler und Mitarbeiter versprechen einen guten Misch aus Action, Thriller und Science-Fiction – doch kann man damit überhaupt Zuschauer anlocken, wenn zur gleichen Zeit Bruce Willis mit „Stirb langsam 4.0“ in den Kinos wütet?</strong></p>
<p> </p>
<p>In vielen Ländern lief „Next“ bereits im April oder Mai an, dabei ergab sich auch für uns (im wohlverdienten Urlaub) die Gelegenheit, den Film in englischer Sprache zu sehen. Doch zunächst mal zur Handlung:</p>
<p> </p>
<p>Ein Zauberkünstler, bekannt unter dem Pseudonym Frank Cadillac (Nicolas Cage), treibt in Las Vegas sein Unwesen und so manches Kasino-Sicherheitspersonal in den Wahnsinn. Denn hinter der Magier-Maske steckt ein Talent, welches Frank Cadillac bis zu zwei Minuten in seine eigene Zukunft sehen lässt. So weiß er bereits im Voraus, wie die Karten liegen und die ihn umgebenden Menschen handeln werden – und entkommt auf diesem Wege gleich zu Beginn des Filmes dem Sicherheitsbeauftragten einer großen Spielhölle und somit auch jeder Menge Ärger. Wer würde denn schon jemanden glauben, der viel an den Spieltischen gewinnt und dies dann mit einer hellseherischen Gabe erklärt?</p>
<p> </p>
<p>Diese Fähigkeiten bleiben aber auch von dem FBI nicht unentdeckt, schließlich ergibt sich doch ein riesiges Potential aus den Fähigkeiten des Künstlers. Man erhofft sich von ihm, dass er das Ziel eines fest geplanten Nuklear-Anschlags auf eine US-amerikanische Stadt bereits im Vorhinein sehen und mit der Hilfe mehrerer Behörden sogar beschützen kann.</p>
<p> </p>
<p>Doch Cris Johnson, so der bürgerliche Name von F. Cadillac, verweigert seine Hilfe, schließlich kann er nur seine eigene unmittelbare Zukunft erahnen, was er dem FBI-Personal aber nicht glaubhaft vermitteln kann. So kommt es, dass das FBI Johnson jagt und notfalls auch gewaltsam dazu bringen will, das Leben von ca. 8 Millionen amerikanischen Einwohnern zu retten.</p>
<p> </p>
<p>Der Zauberkünstler kann aber neben den zwei Minuten auch andere, besondere Dinge in der Zukunft sehen: so hat er bereits sein ganzes Leben lang Elizabeth ‚Liz’ Cooper (Jessica Biel) in ein bestimmtes Restaurant gehen sehen. Von Anfang an hielt er sie für „die Eine“ und sitzt jeden Abend in dem besagten Gastronomiebetrieb – in der Hoffnung, seine Traumfrau zu treffen.</p>
<p> </p>
<p>Nach einigen Jahren ist es nun soweit und dank seiner hellseherischen Gabe kennt er auch ganz genau die Auswirkungen, wenn er sie anspricht. Durch mehr oder weniger schlechte Schauspielerische Leistung gelingt es Chris Johnson, sich eine Mitfahrgelegenheit bei der jungen Dame zu erschleichen. Gemeinsam fahren Sie, auf Grund einer Straßensperrung,  zu einem Hotel, welches mitten in der trockenen Provinz liegt. Dort kommen sich die beiden näher und teilen sich neben dem Essen auch das Bett im Appartement. Am Morgen darauf geht Liz Frühstück einkaufen und wird, genau 2 Minuten vor dem Betreten des Hotels, von Agenten des FBIs aufgehalten. Ihr wird ein Video vorgespielt, welches Chris in einer unglücklichen Szene zeigt, die der jungen Frau als Straftat näher gebracht wird. Sie lässt sich, so glaubt zumindest die Bundesbehörde, von der Schuld ihres Partners überzeugen und verspricht Chris Johnson mit einer Arznei zu betäuben, damit er sicher in Gewahrsam genommen werden kann.</p>
<p> </p>
<p>Im letzten Moment entscheidet sich Elizabeth jedoch dagegen und teilt, emotional aufgewühlt, Johnson mit, was sie ursprünglich machen sollte.</p>
<p> </p>
<p>Auf diesem Wege entwickelt sich eine spannende Handlung, die sich bis kurz vor Schluss hinzieht: Johnson versucht zu fliehen, wird aber gefangen genommen und arbeitet dann (eher gegen seinen Willen) eng mit den staatlichen Behörden zusammen, wobei seine neue Traumfrau, ebenfalls nun auf der Flucht,  von den gleichen Terroristen gefangen genommen wird, welche auch den Anschlag verüben wollen.</p>
<p> </p>
<p>Der terroristische Akt kann jedoch selbst mit der Hilfe des talentierten Chris Johnsons nicht verhindert werden – bis dem Zuschauer klar wird, dass die letzten Ereignisse nur eine weitere Version waren, die der schon in die Jahre gekommene Mann hatte, als er noch mit Liz im Bett lag.</p>
<p> </p>
<p>An dieser Stelle beschließt er, die Zukunft zu ändern und von Anfang an mit dem FBI zusammen zu arbeiten – in der Hoffnung, Elizabeth aus allem herauszuhalten und den Anschlag verhindern zu können.</p>
<p> </p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wie bereits zu Beginn erwähnt, handelt es sich um einen typischen Nicolas Cage Film. Alles ist mehr oder weniger auf ihn ausgerichtet und der gesamte Film profitiert von seiner Erfahrung und seinem schauspielerischen Können. Die Action-Szenen sind gelungen und, das muss ich nun doch zugeben, sogar teilweise ziemlich cool. Ähnlich wie in Matrix ahnt der Zauberkünstler die Flugbahnen diverser Projektile voraus und weicht ihnen aus. Auch die Special-Effects kommen glaubhaft rüber. Die Spannung zieht sich dabei von Anfang bis Ende durch, auch wenn man das Ende schon in der Mitte des Filmes abzusehen ist.</p>
<p>Die anderen Schauspieler stehen bei der Dominanz von Nicolas Cage leider jedoch ein wenig im Hintergrund, selbst Jessica Biels Rolle (die eigentlich sehr viel Einfluss auf Frank Cadillac ausübt) verkommt nur zu einer „besseren Nebenrolle“. Man könnte „Next“ also auch als Präsentation von Nicolas Cage und der Story sehen und weniger als gelungenen Action-Kracher.</p>
<p>Trotz allem ist „Next“ ein wirklich guter Film, den sich jeder Fan von Action-Movies mit Science-Fiction Elementen getrost ansehen kann.</p>
<p> </p>
<p> <strong>Wertung:</strong>  82 Prozent</p>
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